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Leckerbissen aus dem Web

Grün. September 15, 2009

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Das ist die Antwort auf die Sonntagsfrage. Warum waren eigentlich Merkel und Steinmeier im Duell?

(Grafik von jetzt.de)

(Grafik von jetzt.de)

Hier gehts zum ganzen Artikel von jetzt.de

 

Schokoladenfondantkuchen Januar 15, 2009

Gespeichert unter: Leckerbissen — wordpixie @ 4:02
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SchokoladenfondantkuchenDieser Kuchen…

…ist zwar mehr als nur eine Sünde, aber so lecker, dass ich das Rezept hier mit euch teilen will.

Er ist ähnlich wie ein Brownie, nur noch fester, schokoladiger und saftiger.

Wie ich auf den Kuchen aufmerksam wurde? Ich habe ihn gegessen. Hmmmmmm. Bei Herrn Lenz. Und ich war so begeistert, dass ich mir das Rezept dazu in diversen Internetforen herausgesucht habe. Natürlich weiß ich nicht, ob sich das Lokal an genau dieses gehalten hat, aber mein nachgebackenes Werk hat zum Verwechseln ähnlich geschmeckt und es scheint auch nur dieses eine Rezept zu geben (keine Abwandlungen, wie bei vielen anderen Rezepten).

Ganz lecker schmeckt dazu eine Kugel Vanilleeis, oder (weniger gehaltvoll, da reicht ja schon der Kuchen) ein Frucht-Sorbet.

Los geht’s mit den Zutaten:

200g gute Zartbitterschokolade
200g Butter
200g Zucker
5 Eier
1 EL Mehl
1 EL Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubereitung

1. Schokolade und Butter zusammen im Wasserbad (oder Mikrowelle) schmelzen.
2. Den Zucker zugeben und gut durchrühren.
3. Nach und nach die Eier einzeln zugeben und gut rühren.
4. Das Mehl unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.
5. Den Kuchen in runder Springform 22 Minuten bei 190 Grad (vorgeheizt) backen.

Tipp 1:
Den Kuchen einen Tag vorher backen und im Kühlschrank stehen lassen (mindestens aber einen halben Tag vorher!)

Tipp 2:
Den Kuchen besser machen, wenn die Familie oder jemand anderes zu Besuch kommt, oder eine Feier ansteht (ich habe ihn zu einer Silvester-Feier mitgebracht). Zu zweit bewältigt man dieses Monster in keinem Fall (ohne, dass einem schlecht wird, oder er zu lange herumsteht).

Hinweis:
Durch die Eier geht der Kuchen auf wie ein Soufflé und fällt spätestens beim Herausnehmen wieder in sich zusammen. Das gehört so! Ihr habt dann nichts falsch gemacht ;) Nur als Vorwarnung.

Viel Spaß mit dieser leckeren Todsünde wünscht die Wörterfee.

(Bildnachweis: foolforfood.de)

 

Ingwer-Zitronen-Tee: Nicht nur was für Ökos! Oktober 4, 2008

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Auf der bereits beschriebenen Segeltour dieses Jahr habe ich auch das erste Mal Bekanntschaft gemacht, mit einem durchaus schmackhaften Heißgetränk: Ingwer-Zitronen-Tee. Und das Ganze funktioniert wohlgemerkt ohne Teebeutel, sondern mit frischen Zutaten, die jeder im Supermarkt um die Ecke finden kann.
Wenn ich außerdem hier aus meinem Fenster schaue und den wunderbar herbstlichen Regen an mein Fenster prasseln höre, bin ich überzeugt, dass dieses kleine Rezept genau zur richtigen Zeit den Weg in meinen Review Forest findet. Schließlich möchte auch die allabendliche Teetasse ein bisschen Abwechslung neben Früchtetee, Schwarztee, Rotbusch und Pfefferminz. Wer jetzt Lust hat auf ein Tässchen, bitte sehr und vorsicht heiß! :)

Ingwer-Zitrone-Tee
für 1-1,5 Liter

Zutaten
2 Zitronen (oder 1 große)
1 Stück der Ingwerwurzel (ca. 2-3 cm)
ca. 5 EL Zucker

Zubereitung
Ingwerwurzel schälen, in kleine Scheiben schneiden und in die Kanne geben. Zitronen auspressen. Saft und ausgeschabtes Fruchtfleisch zu den Ingwerstücken in der Kanne hinzufügen. Beides mit kochendem Wasser übergießen. Zucker hinzufügen und kräftig umrühren. Mit geschlossenem Deckel die Kanne nun 5-10 min stehen lassen, damit alles gut durchzieht.

Anmerkungen
- Umso länger der Tee zieht, umso mehr Schärfe entwickelt er.
- Fruchtfleisch der Zitrone und Ingwerstücke kann man auch in ein Teesieb geben
- Der Zucker kann nach Belieben natürlich auch mit Honig ersetzt werden

Na dann viel Spaß beim Schlürfen wünscht die Wörterfee *°*

Foto: flickr.de – banger 1977

 

Segeln vor Holland September 25, 2008

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Zwadde

Zwadde

Wie wäre es mal mit einem etwas alternativen Urlaub? Wie wäre es mal mit Segeln, ohne weiße Sohlen und ein blitzeblank geputztes Deck? Eher ein bisschen rustikal, dafür umso authentischer.

Ich hatte dieses Vergnügen, eine Woche lang, auf der Zwadde. Und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Platz ist für 19 Leute, dann wird es allerdings schon kuschelig. Außerdem wohnt der Captain und ein Maat mit an Bord, die mit Hilfe der Gäste das Boot steuern. Erfahrung braucht man keine. Sandra und Gert erklären alles geduldig von Anfang an: verschiedene Knoten, wie die Segel heißen, was kreuzen bedeutet, wo man wann ziehen muss damit auch was passiert oder wann die Segel wieder eingeholt werden. Neben zwei Doppelkabinen gibt es eine für 4, eine für 7 und 2 Zweierkabinen. Ein Aufenthaltsraum mit großem Tisch und Bar, sowie Küche sorgen dafür, dass sich auch bei schlechtem Wetter niemand auf die Füße tritt. Und wenn man Glück hat, kann man sich gepflegt ein Nickerchen im Klüver-Netz, ganz vorne am Schiff gönnen.

Gekocht wird von den Gästen, Sandra und Gert essen mit. Und manchmal erklärt sich Gert auch dazu bereit die holländischen Paneköcken (Pfannkuchen) zu machen mit allerhand Füllungen, wie Salami, Gouda, Schinken, Obst oder Vla (Pudding in Tetrapaks, wird verkauft wie in Deutschland Milch und zählt in Holland wahrscheinlich zu den Grundnahrungsmitteln *g*).

Hat man mal keine Lust auf einkaufen, gibts eigentlich an jedem Hafen auch den berühmten Kibbeling (Fischstücke in bierteigähnlicher Panade), wer den nicht probiert, hat wirklich was verpasst! Oder Gert weiß auch immer einen voll besetzte Muschelbank, in deren Nähe dann das Schiff trocken fällt und die Besatzung übers Watt laufen und die Muschelbänke „ernten“ kann. Miesmuscheln in Mengen, die man kaum bewältigt. Wem das immer noch zu wenig Fisch ist: Sandra hat auf unserer Reise einen riesen Sack frischer Nordseekrabben gekauft, welche in zahlreiche Mittagsessen eingebaut wurden: Brot mit Shrimps, Ei mit Shrimps, Shrimps gebraten, Shrimps roh, Shrimps in der Soße … etc.

Wir hatten zwar Glück, und kein einziges Mal Regen, trotzdem sollte eine Regenhose/-jacke nicht fehlen im Gepäck, genauso wie Gummistiefel fürs Wattwandern, ein Schal, eine Mütze, Sonnenbrille und evtl. Handschuhe oder eine gute Handcreme, die Seile haben kein Mitleid ;)

Unsere Truppe war bunt gemischt, aus Uni-Studenten, Uni-Personal, Freunden, Paaren, Geschwistern … und es hat 1a geklappt. Wer also mal Kollegen, Freunde oder seinen Chef näher kennen lernen will … nur zu und ab aufs Schiff! :)

Wer mehr wissen möchte über Route, Dauer, Preis etc. wird hier fündig werden: http://www.zwadde.com/start.php?a=6&b=D

Viel Spaß bei der Urlaubsplanung wünscht die Wörterfee *°*

Foto: selbst fotografiert

 

Sony Ericsson T650i September 9, 2008

Gespeichert unter: Leckerbissen — wordpixie @ 12:22
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Seit ca. 2 Wochen bin ich nun stolze Besitzerin dieses Sony Modells. Und weil ich mir lange Zeit sehr unschlüssig war welches Handy es denn nun werden soll, hier eine kleine Bestandsaufnahme für andere Handy-Suchende.

Ausgangssituation:
Es sollte ein Handy sein, ohne Sim-Lock, ohne Branding, für höchstens 200 Euro, soll danach mit einer Prepaid-Karte betrieben werden. Mindestens 2MP-Kamera, erweiterbarer Speicher, großzügige Tasten …

Was kann das T650i jetzt wirklich?

Aussehen:
Das Handy gibt es in schwarz, blau und grün. Ich habe mir die grüne Version zugelegt, schließlich will man ja nicht in der anonymen Masse der Handybesitzer untergehen ;) Aber auch das Grüne macht sich gut als Business Handy durch die schlichte Oberflächengestaltung.
Die Tasten sehen  zwar sehr klein aus, lassen sich aber unglaublich gut bedienen, da sie einen guten Druckpunkt besitzen und weit auseinander liegen (also auch für breite Männerdaumen geeignet!).
Die Auslöser-Taste für den Fotoappart an der Seite lässt sich leider etwas streng komplett durchdrücken.
Die gesamte Verarbeitung und die Materialien sind hochwertig, nichts knarzt, nichts wackelt. Stabile Schale durch Edelstahl.

Zubehör:
Sehr umfangreich! Die Tischladestation ist sehr hübsch und sieht hochwertig aus. Störend ist, dass das Aufladekabel erst in die Ladestation eingebaut werden muss. Will man das Ladekabel einmal mitnehmen, muss man es also erst aus der Station wieder ausbauen.
Die schwarze Stofftasche sieht sehr nach Business aus und ist etwas eng. Zwar bleibt das Handy wo es sein soll, in der Tasche, aber will man es schnell herausziehen, gestaltet sich das etwas schwierig. Oben schließt die Tasche auch nicht ab, hat man also in der selben Tasche noch Schlüssel, kann dieser Teil des Handys also zu Schaden kommen.
Nett auch die 256 MB Speicherkarte. Eine Aufrüstung bs 2 GB ist möglich.

Das Innenleben:
Positiv
Die bekannte Menüführung von Sony ist einfach verständlich.
Sehr helles, scharfes Display durch Kristallglas.
Das Display gleicht sich in der Helligeit an die Umgebung automatisch an.
Radio, MP3-Player, Handy, Foto in einem Gerät.
Die 3 MP Kamera macht wirklich anständige Fotos, wenn die Sonne scheint, im Zimmer gestaltet sich das etwas schwieriger, aber das ist natürlich nicht verwunderlich bei einem so kleinen Objektiv.

Negativ
Man kann im Hauptmenü die Vibration leider nicht ausschalten.
Es gibt im Stand-by-Zustand keine Uhr auf dem Display und auch keine Möglichkeit eine solche einzuschalten.
Die Auslösertaste im Fotomodus braucht sehr lang bis wirklich nach dem Drücken ein Foto gemacht wird.
Leider ist die Internettaste direkt eng neben der Rückgängigtaste. Einige Male bin ich deshalb schon aus Versehen im Internet gelandet obwohl ich das nicht wollte.

Alles in allem bin ich aber sehr begeistert von meiner neuen Errungenschaft, da die kleinen Mängel durch viele positive Eigenschaften wieder gut gemacht werden. Außerdem gibt es im Moment meiner Meinung nach kein anderes Handy, dessen Oberfläche so aufgeräumt und schlicht ist, mit einer Tastatur die auch mit Normal-Daumen zu bedienen ist.

Die Wörterfee *°*

 

„Nichts wie weg“ von Jochen Till September 8, 2008

Gespeichert unter: Meinung — wordpixie @ 3:09
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Dieses Buch war ein Spontankauf, leider etwas zu spontan.
Da ich selbst in Australien war und mich in das Land verliebt habe, auch schon mehrere Bücher und Reiseberichte darüber gelesen habe, habe ich mich auf das Buch gefreut und sofort zu lesen begonnen. Leider wurden meine Erwartungen enttäuscht.
Das Buch hat so wenig mit Australien zu tun, wie die Milchschnitte mit Milch.

Die Geschichte handelt von einem Jungen der Hals über Kopf nach Australien fliegt und dort ein Mädchen kennenlernt. Wenn man selbst gerade in der Pubertät steckt, kann es sein, dass man vor Lachen vom Stuhl fällt, ich hab mich aber meistens gefragt, was sich der Gute da zusammenspinnt, und wann denn endlich etwas passiert. Natürlich gibt es auch gute Bücher, die ohne große Handlung überzeugen, dieses gehört jedenfalls nicht dazu. Nicht einmal der bei Amazon so gelobte Schreibstil kann als solcher bezeichnet werden. Man bekommt sogar den Eindruck, dass der Autor noch nie in Australien war und deshalb einfache Stereotype auspackt. Richtig entsetzt war ich dann, als es darum ging, dass das Mädchen nach Sydney fliegen will. SYDNEY nicht Sidney! Und dieser Fehler taucht nicht nur einmal auf. Mein Eindruck: schlecht oder gar nicht recherchiert, hingeknallt, sprachlich nicht anspruchsvoll, nicht spannend, nicht packend. Da ich jemand bin, der halb gelesene Bücher nicht liegen lassen kann, habe ich das Buch natürlich trotzdem ganz gelesen, auch wenn der Drang groß war, gar nicht erst weiterzulesen nach der ersten Hälfte.
Wenn du männlich bist, in der Pubertät steckst und dich grad selbst suchst – sehr zu empfehlen, dieses Buch könnte dir viel Spaß bereiten.
Wenn du das alles nicht bist, empfehle ich dir ein anderes Buch, das mindestens genauso witzig ist, wenn nicht noch witziger, ehrlicher, recherchiert, gut geschrieben und man lernt sogar die echten Aussies mit ihren Besonderheiten kennen: Eine Geshichte von Julica Jungehülsing, die selbst seit Jahren in Sydney lebt …
Ein Jahr in Australien: Reise in den Alltag

Die Wörterfee *°*